Geschichte - Tradition seit 1782



Die "Krone" um 1940









Ebersdorfer Park









Bleilochtalsperre

Werter Gast,

wir begrüßen Sie in unserem Hotel und Gasthof "Zur Krone",

bestehend und renomiert seit 1782 und wieder in privater Hand.

Wir heißen Sie auch willkommen in Ebersdorf, als Heiligen - 

Ebersdorf, reußische Residenz und Ferienort bekannt.

Ebersdorf wurde in der letzten Phase der Kolonisation des

Vogtlandes gegründet. Mit den aus Franken stammenden 

Lobdeburgern kamen Ritter. Sie wurden mit Land und

Vorrechten ausgestattet. So entstanden die Rittergüter, 

auch das in Ebersdorf. 1401 wird der Ort genannt, und die

Familien von Watzdorf, Draxdorf und Machwitz beherrschten

Rittergut und Ort bis 1681. Dann erwarben die Reußen das Gut,

und bald begann der Bau des Schlosses, das heute als

Pflegeheim dient.

1694 wurde der Ort unter Heinrich X. von Reuß - Ebersdorf Residenz.

Es entstanden Verwaltungsgebäude sowie Wohnhäuser für Diener

und Beamte. Einen weiteren Aufschwung erlebte Ebersdorf nach

1730 dadurch, dass unter Heinrich 29., Schwager des Begründers der

Herrnhuter Brüdergemeinde, Nicolaus von Zinzendorf, im Ort eine 

Kolonie dieser Brüder und Schwestern errichtet und als selbständige

Siedlung tatkräftig ausgebaut wurde. Die zahlreichen Gebäude

bilden heute ein denkmalgeschütztes Bauensemble. Ein Kenner 

schrieb 1783 (nach Weber): "... ohne diese Kolonie wäre

Ebersdorf der schlechteste und elendste Ort, der zwischen 

Himmel und Erde liegt... Es fehlen diesem Ort drei wesentliche Stücke.

eine Post, ein gebahnter Weg und ein guter Gasthof." Letzterem wurde 

durch die Gründung unseres Hauses abgeholfen.

Anfang Oktober zogen 200 000 französische Soldaten, trotz kaiserlichem

Schutzbrief requirierend und randalierend, durch Herrschaft und Residenz.

In das Jahr 1806 fällt auch die Erhebung der Ebersdorfer Reußen in den

Fürstenstand. 1824 starb die Linie Reuß - Lobenstein aus. Das Land kam

an Ebersdorf, das sich nun Reuß - Lobenstein - Ebersdorf nannte. Die Zeit 

Ebersdorfs als Residenz fand 1848 ein Ende. Der "originelle und oft

verkannte" Heinrich 72., über dessen skurrile Art - und Ansichten noch

heute Anekdoten erzählt werden, dankte ab, ging außer Landes und starb

bald unverheiratet. Reuß - Lobenstein - Ebersdorf wurde mit Reuß jüngerer

Linie vereint, wo es bis zur Auflösung der Feudalordnung 1918 blieb.

Ein Juwel ist der Ebersdorfer Park "mit seinen lieblichen Abwechslungen",

der Orangerie, dem von Ernst Barlach geschaffenen Grabmal der Familie

Reuß, dem Denkmal des einheimischen Künstlers Fr. Popp und dem stilvoll

der Umgebung angepassten Schulgebäude aus unserer Zeit.

In der Residenzzeit gehen Bemühungen, aus dem in angenehmer Umgebung

liegenden Dorf ein Kurort zu machen. Das schlug zwar fehl, aber eine

anerkannte Sommerfrische ist Ebersdorf seit langem. 1804 schrieb Pfarrer

Reinhold. "Als interessante Punkte in der Umgebung verdienen besonders

hervorgehoben zu werden ... die Bellevue, mit einer weiten Fernsicht in das

Fichtelgebirge, der Hartmannsberg, von welchem aus Ebersdorf einen

besonders freundlichen Anblick gewährt sowie der Heinrichsstein an der

Saale mit herrlichen, romantischen Partien"

Neben den genannten sind in der nahen Umgebung Ebersdorfs weitere

Aussichtspunkte zu finden: Frankenwaldblick, Blaupunkt, Totenfels, Luchsloch,

Marienstein bei Saaldorf.

Die 1927 bis 1931 errichtete Bleilochtalsperre hat durch ihren Stausee das Tal

zwar weniger Tief werden lassen, der Landschaft in diesem Bereich jedoch

nichts von ihrer Schönheit und Romantik genommen.

 

Also dann: Frisch auf!

Hotel - Gasthof Zur Krone
Krankenhausstrasse 2
07929 Saalburg-Ebersdorf/Thüringen

Info@ZurKrone-Ebersdorf.de

Telefon   0049/(0)36651/87041
Fax       0049/(0)36651/30958